THEATERSTÜCKE
 
Einen Jux will er sich machen
Wintertheater 2005
Einen Jux will er sich machen ist eine Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy und wurde am 10. März 1842 im Theater an der Wien uraufgeführt. Das Stück gilt als „Paradestück der österreichischen Nationalliteratur“.

Zangler, ein Gewürzkramer in einer Kleinstadt, möchte dem unvermögenden Sonders sein Mündel Marie nicht zur Frau geben. Zu ihrem Schutz will er Marie zu seiner Schwägerin in die Stadt schicken. Durch Zufall erfährt Sonders von diesem Plan.
Zangler erzählt Christoph und Weinberl von seinen Plänen: Er wird für drei Tage verreisen und anschließend heiraten. Mit dem Hochzeitstag soll Weinberl sein Teilhaber und Christoph Verkäufer werden. Weinberl will Zanglers Abwesenheit nutzen und ein richtiges Abenteuer erleben. Zusammen mit Christoph will er sich „einen Jux machen“.
Er verkleidet sich mit Zanglers alter Musikuniform und lässt Frau Gertrud durch Christoph ausrichten, sie solle Weinberl sagen, dass das Geschäft zwei Tage geschlossen bleiben soll, um eine Versicherung für ihr Vorhaben zu haben. Weinberl und Christoph sind in die Stadt gereist, wo sie beinahe auf Zangler treffen. Um ihm zu entgehen, verstricken sich die beiden in immer absurdere Verwechslungen und Missverständnisse. Verkomplizierend kommt hinzu, dass sie Marie, Zanglers Mündel, mit ihrem von Zangler nicht goutierten Liebhaber Sonders treffen. Die Verwechslungen führen so weit, dass sich bei Zanglers Schwägerin Blumenblatt schließlich Sonders als Weinberl und Weinberl als Sonders verkleidet gegenüberstehen. Mit knapper Not entkommen Weinberl und Christoph den Verwirrungen und kehren zum Geschäft zurück. Dort ertappen sie einen Einbrecher auf frischer Tat und werden dafür von Zangler belobigt. Auch Marie und Sonders dürfen sich zum Happy End in die Arme schließen.
Termine
26. Dezember '05
Pischelsdorf, Pfaarsaal
 
Neudorf 103
A-8211 Ilztal
0681 / 81 72 73 80
info@lustspiel-pischelsdorf.at
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